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10 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit andersrum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ralf Grothusen   
04.11.2007

Im Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick knallten am 03. November die Sektkorken. Das Queerforum feierte mit einem Festakt seinen 10. Geburtstag. Der vollbesetzte Festsaal lauschte gebannt der Begrüßungsansprache des Falkenvorsitzenden Sven Frye und danach den Berichten der „Gründungsveteranen“. Im Anschluss feierten die Gäste zusammen mit dem Queerforum eine rauschende Party. Als erster Kinder- und Jugendverband wurde bei der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken ein Forum für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender geschaffen.

1997 waren diese in der Jugendarbeit kaum sichtbar. Viele Verbandsmitglieder haben Ignoranz und Diskriminierung noch am eigenen Leib erfahren. Dies zu ändern war das erklärte Ziel der Gründerinnen und Gründer. Uwe Ostendorff, einer der Initiatoren: „Wir wollten keine bloße Toleranz, sondern eine 100-prozentige Akzeptanz. Niemand darf auf Grund seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden.“

Die Torte
Die Torte zum Jubiläum
Am Anfang war das Queerforum eine informellen Arbeitszusammenhang von verschiedenen Einzelpersonen aus dem Verband der Falken. 2002 wurde das Queerforum auf Grund seiner erfolgreichen Arbeit als offizieller Arbeitskreis der Falken anerkannt. In den 10 Jahren seines Bestehens arbeitete das Queerforum in verschiedenen Seminaren zu Aufklärung, bot Informationsmaterialien zum Coming-out und betätigte sich intensiv an der Schaffung internationaler Netzwerke. Ziel der Arbeit war es, Fragen der sexuellen Orientierung in die Aufklärungspädagogik für Gruppen und Zeltlager zu integrieren. Nur bewusste Aufklärung und Befähigung zur Selbstfindung können Vorurteile abbauen und ermöglichen es, dass sich queer-empfindende junge Menschen nicht minderwertiger fühlen als ihre Altersgenossen.

Als erster Verband vertrat das Queerforum auf dem Christopher Street Day in Köln 1999 jugendpolitische Forderungen nach Gleichberechtigung, und engagierte sich gegen Diskriminierung in Schule und Ausbildung. Im Jahr 2000 übergab das Queerforum einen Forderungskatalog an den damaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement, dessen Inhalte in neue Schulordnung eingebracht werden sollte. Diese Aktion wurde später im Rahmen der Agenda 21 ausgezeichnet.

Das Couch-Gespräch
Das Couch-Gespräch
Im internationalen Bereich war das Queerforum Vorreiter für eine fortschrittliche internationale Zusammenarbeit und Solidarität. Dem ersten Aufruf zum internationalen Treffen in Berlin im Jahre 2000 unter dem Titel „Queer Easter“ folgten Mitglieder von Jugendorganisationen aus Polen, Schweden, Niederlanden, Lettland. Heute nehmen beim alljährlichen Treffen Menschen aus über zwanzig Ländern teil. Der rege Interesse am internationalen Austausch zeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Thema und wie hilfreich ein Austausch ist. In vielen anderen Ländern wird Homosexualität heute noch verfolgt, Vorurteile sind an der Tagesordnung.

Auch in Deutschland nehmen Übergriffe mit homophoben Hintergrund zu. Hierzu Ralf Grothusen: „Nach wie vor sind in vielen Bereichen der Gesellschaft Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender nicht sichtbar. Hier gibt es noch viel zu tun! Das wollen wir anpacken.“ Bis heute hat sich ein offener Forums-Charakter bewährt und die Mitarbeit im Queerforum steht allen interesssierten Verbandsmitgliedern offen. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Queerforums mit der Adresse http://www.queerforum.de bereitgestellt.

Bilder vom Jubiläum gibt es hier

Letzte Aktualisierung ( 08.12.2007 )
 
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